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als ich ein gedicht von anne sexton las
als ich ein gedicht von anne sexton las
dachte ich wie erdig die angst bleibt
wie leicht man sie bemalt und zerbrechen kann
wie hier der irrtum über uns die hand schützend hebt
wie alles plötzlich in uns lacht
als gingen wir auf knien vor ihm her
es gibt für keinen moment eine beweisaufnahme
kein gesicht ist das gesicht in dass du schaust
und keine träne verändert sich nur weil einer sagt
es ist doch nur eine träne; lass sie fallen
dachte ich wie erdig die angst bleibt
wie leicht man sie bemalt und zerbrechen kann
wie hier der irrtum über uns die hand schützend hebt
wie alles plötzlich in uns lacht
als gingen wir auf knien vor ihm her
es gibt für keinen moment eine beweisaufnahme
kein gesicht ist das gesicht in dass du schaust
und keine träne verändert sich nur weil einer sagt
es ist doch nur eine träne; lass sie fallen
Sturznest - Fr, 2. Feb, 19:59

























