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Ein Hörbuch und eine Bilanz
Zwei Jahre ist nun schon wieder her, da erschien Elke erzählt.
Im Internet passierten mir wie soll es anders sein, die merkwürdigsten
Dinge. Ja, Elke erzählt wurde gehasst, nicht wegen Elke da bin ich
mir sicher, sondern wegen Jo und nicht weil Jo so schlecht spricht, nein im Gegenteil, sie spricht einfach zu gut.
einige Rezensionen gab es, ein mal in der Federwelt, im Giessener Anzeiger und in der Giessener Allgemeine.
Wichtig aber ist mir immer noch das Zustandekommen dass mir noch immer vorkommt wie ein Märchen.
Jo Kern hieß im Jahre 1993 noch Judith Kernke und spielte in zahlreichen Serien. Ich fing damals mit einer WG Serie an, anlass dazu war die RTL Serie "Unter uns", ich ärgerte mich so über die grottenschlechten Dialoge, dass ich sofort anfing zu schreiben. Gottseidank wurde daraus etwas sehr anderes als "Unter uns."
Elke spielte die Hauptrolle in dieser WG-Serie, sie war der Dreh und Angelpunkt und alle Männer waren verrückt nach ihr.
Natürlich hatte ich schon damals den Ehrgeiz genau dieses Wesen (Elke), mit allen nur erdenklichen Attributen von Schönheit auszustatten. Sie las, sie spielte Fußball und sie war eine schöne Frau, die schon einmal (sie tut es wohl immer noch) auf den Tischen tanzte.
Die Figur gibt es, ich meine die Frau. Einst studierte sie hier in Giessen, fand eine ziemlich gute Stelle in Heidelberg und fand nun noch eine bessere Stelle in Aachen.
Was das also angeht, sind Elke und nennen wir sie ruhig beim Namen, Ilka wahrlich Welten voneinander entfernt.
Den Namen bekam Elke übrigens von einer Buchhändlerin, die in einem sehr kleinen, aber sehr sehr feinen Buchladen arbeitete.
Nun, eines morgens (und nun kommt eine vierte Frau hinzu) las ich die Giessener Allgemeine und fand darin eine TV-Zeitschrift und auf dem Titelbild war Judith Kernke und Herr H, fing an zu spinnen, wenn meine WG Serie eines Tages verfilmt wird, spielt Judith Kernke die Hauptrolle.
Nun, die WG Serie machte ich ziemlich lange und von einer Verfilmung war niemals die Rede, aber von Judith Kernke.
1997 zog ich um und nicht nur dass, ich bekam auch diesen Internetanschluß der mich in eine wunderlich absurde, aber durchaus auch öde Welt, voll Größenwahn und seltsamen Spielchen brachte. Aber Judith Kernke war auch da, sie hatte eine Homepage, man konnte sich nicht nur die Bilder anschauen, man konnte auch ihre Malereien anschauen und man konnte ihr schreiben und ich schrieb ihr und sie schrieb nicht zurück.
Aber dann doch, immer mal wieder, meist Smilies oder ein "schön".
Eines Tages, eines Monates, eines Jahres fragte ich sie per email, ob sie sich vorstellen könnte meine Gedichte in einem Studio zu lesen, vielleicht ließe sich daraus ein Hörbuch machen.
Ich hatte überhaupt keine Ahnung wovon ich redete. Aber sie sagte, ja, gerne.
Und dann war ziemlich schnell klar, dass sie die Elke erzählt Texte lesen würde, ich schickte sie ihr und sie gefielen. Sie kam nach Giessen und las.
Ich will nicht erwähnen wie großartig diese Frau aussieht, allerdings habe ich das nun doch getan, ich will über das schreiben was dieses Projekt bis zum Ende (es gibt ja gar kein Ende) auszeichnete. Es war ein Projekt zweier die verschiedener nicht leben konnten und trotzdem traf man sich und man traf sich weil man sich scheinbar treffen sollte.
Ich habe das was ich hier geschrieben habe schon einmal aufgeschrieben, vielleicht werde ich es in drei Jahren wieder schreiben, vielleicht gibt es bis dahin ein neues Hörbuch, das übrigens ohne "Zuhörer", trotzdem nicht entstanden wäre. Denn das Hörbuch, so preiswert es ohnehin schon gewesen war, hätte ich mir niemals leisten können, wenn nicht einige viele, dieses Hörbuch vorbestellten und im voraus dafür zahlten.
Es ist ein Hörbuch dass mir immer dann einfallen sollte wenn ich mich zu arg und völlig idiotisch über Selbstdarsteller im Internet ärgere, wichtig am Ende
ist das menschliche und die Kunst, alles andere ist nichts. :-) na ja.......
Im Internet passierten mir wie soll es anders sein, die merkwürdigsten
Dinge. Ja, Elke erzählt wurde gehasst, nicht wegen Elke da bin ich
mir sicher, sondern wegen Jo und nicht weil Jo so schlecht spricht, nein im Gegenteil, sie spricht einfach zu gut.
einige Rezensionen gab es, ein mal in der Federwelt, im Giessener Anzeiger und in der Giessener Allgemeine.
Wichtig aber ist mir immer noch das Zustandekommen dass mir noch immer vorkommt wie ein Märchen.
Jo Kern hieß im Jahre 1993 noch Judith Kernke und spielte in zahlreichen Serien. Ich fing damals mit einer WG Serie an, anlass dazu war die RTL Serie "Unter uns", ich ärgerte mich so über die grottenschlechten Dialoge, dass ich sofort anfing zu schreiben. Gottseidank wurde daraus etwas sehr anderes als "Unter uns."
Elke spielte die Hauptrolle in dieser WG-Serie, sie war der Dreh und Angelpunkt und alle Männer waren verrückt nach ihr.
Natürlich hatte ich schon damals den Ehrgeiz genau dieses Wesen (Elke), mit allen nur erdenklichen Attributen von Schönheit auszustatten. Sie las, sie spielte Fußball und sie war eine schöne Frau, die schon einmal (sie tut es wohl immer noch) auf den Tischen tanzte.
Die Figur gibt es, ich meine die Frau. Einst studierte sie hier in Giessen, fand eine ziemlich gute Stelle in Heidelberg und fand nun noch eine bessere Stelle in Aachen.
Was das also angeht, sind Elke und nennen wir sie ruhig beim Namen, Ilka wahrlich Welten voneinander entfernt.
Den Namen bekam Elke übrigens von einer Buchhändlerin, die in einem sehr kleinen, aber sehr sehr feinen Buchladen arbeitete.
Nun, eines morgens (und nun kommt eine vierte Frau hinzu) las ich die Giessener Allgemeine und fand darin eine TV-Zeitschrift und auf dem Titelbild war Judith Kernke und Herr H, fing an zu spinnen, wenn meine WG Serie eines Tages verfilmt wird, spielt Judith Kernke die Hauptrolle.
Nun, die WG Serie machte ich ziemlich lange und von einer Verfilmung war niemals die Rede, aber von Judith Kernke.
1997 zog ich um und nicht nur dass, ich bekam auch diesen Internetanschluß der mich in eine wunderlich absurde, aber durchaus auch öde Welt, voll Größenwahn und seltsamen Spielchen brachte. Aber Judith Kernke war auch da, sie hatte eine Homepage, man konnte sich nicht nur die Bilder anschauen, man konnte auch ihre Malereien anschauen und man konnte ihr schreiben und ich schrieb ihr und sie schrieb nicht zurück.
Aber dann doch, immer mal wieder, meist Smilies oder ein "schön".
Eines Tages, eines Monates, eines Jahres fragte ich sie per email, ob sie sich vorstellen könnte meine Gedichte in einem Studio zu lesen, vielleicht ließe sich daraus ein Hörbuch machen.
Ich hatte überhaupt keine Ahnung wovon ich redete. Aber sie sagte, ja, gerne.
Und dann war ziemlich schnell klar, dass sie die Elke erzählt Texte lesen würde, ich schickte sie ihr und sie gefielen. Sie kam nach Giessen und las.
Ich will nicht erwähnen wie großartig diese Frau aussieht, allerdings habe ich das nun doch getan, ich will über das schreiben was dieses Projekt bis zum Ende (es gibt ja gar kein Ende) auszeichnete. Es war ein Projekt zweier die verschiedener nicht leben konnten und trotzdem traf man sich und man traf sich weil man sich scheinbar treffen sollte.
Ich habe das was ich hier geschrieben habe schon einmal aufgeschrieben, vielleicht werde ich es in drei Jahren wieder schreiben, vielleicht gibt es bis dahin ein neues Hörbuch, das übrigens ohne "Zuhörer", trotzdem nicht entstanden wäre. Denn das Hörbuch, so preiswert es ohnehin schon gewesen war, hätte ich mir niemals leisten können, wenn nicht einige viele, dieses Hörbuch vorbestellten und im voraus dafür zahlten.
Es ist ein Hörbuch dass mir immer dann einfallen sollte wenn ich mich zu arg und völlig idiotisch über Selbstdarsteller im Internet ärgere, wichtig am Ende
ist das menschliche und die Kunst, alles andere ist nichts. :-) na ja.......
Sturznest - Mo, 11. Jun, 17:21

























