23
Jan
2008

noch ein Heinz

Heinz-der-ZOTTEL


gemalt von Annniiiiiiiiiiieeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeee

sie und er

sie sitzen in einem lokal
in einem schanklokal
der schankwirt kommt und spricht folgende worte

was darf ich bringen

sie sagt zu ihm
alle hier sind so offenherzig gekleidet
und fürchten doch man könnte sie bestehlen

man hört eben davon
sagt er

sie sagt zum schankwirt
bringen sie mir schankbier

sie sitzen auf festen stühlen
er: wenn ich mir vorstelle mit dir die nacht
mit dir die nacht und dann der morgen
die hand auf deiner brust
stell dir das vor die hand auf deiner stillen brust

wirst du wohl aufhören
sagt sie
kinder lesen das
und sehen uns nicht
mehr an
sie sind so enttäuscht
dass sie
nie mehr mit messer
und gabel essen wollen...

der schankwirt stellt das schankbier auf den tisch
sie hebt das schankbier und schüttet es in ihren mund

ein erotischer gedanke sagt er
nichts schlimmes
ich liege neben dir
und du neben mir
da ist nichts dabei
ich umfasse deine brüste
ich sage
komm mein schatz
legen wir uns hin
und du
aber wir liegen doch schon mein patron

das schankbier ist gut und
schon wieder leer
neues wird bestellt

nicht dass du denkst dass mich das
betrübt
ich meine
dass du davon redest
es ist eher
so
das wir am ende auf der strecke bleiben
oh
ich sehe sie schon diese mondnacht
diese wundersame mondnacht
wir tragen mützen und duften nach bescheidenheit
in uns fahren die züge auf und ab
wir halten die kerzen auf
sammeln punkte
wir ordnen unsere augen
das ist fein (sie klatscht in die hände)
es wird wie ein tauber abwasch sein
wir putzen uns rauf und runter
und wenn wir fertig sind
kocht einer von uns kaffee
und der andere sagt
das war’s
logo

Ich trockne meine Zeilen ab

Free Text (5)

Suche

 

Counter

Meine Schätze



Steven Galloway
Der Cellist von Sarajevo


Thomas Pynchon
Gegen den Tag


Elfriede Jelinek
Die Kinder der Toten.


Leo N. Tolstoi, Leo N. Tolstoj, H. Röhl
Anna Karenina


Salman Rushdie, Karin Graf
Mitternachtskinder.


Gertrude Stein, Franz E. Walther
Die Welt ist rund


Gabriel García Márquez, Curt Meyer-Clason
Hundert Jahre Einsamkeit.






Michail Bulgakow, Ralf Schröder, Thomas Reschke
Der Meister und Margarita.


Thomas Bernhard
Auslöschung. Ein Zerfall.



Fjodor M. Dostojewski, Hans Ruoff, Richard Hoffmann
Die Brüder Karamasow


Marcel Proust, Luzius Keller, Sibylla Laemmel, Eva Rechel-Mertens
Auf der Suche nach der verlorenen Zeit 1-7


Archiv

Januar 2008
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
 
 4 
 
 
 
 

Raymond Queneau
Blaue Blume
christine lavant
das summerische tagebuch
Der magische Realismus
der zwirnvogel
Die Bearbeitung des Heizstuhles (Gedichte in verschiedenen Fassungen)
Die schönsten Gedichte der Welt
eine frau
erinnern
Frühstück im freien
Gregor Samsas Krabbelgedichte
Heinz
Mein kleines Tagebuch
Meine DichterInnen
Strichmännchen
... weitere
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren

kostenloser Counter