24
Apr
2008

Ulysses

(für die Seite 540)


glaube dass das verlocken
das lockige
das verhältnis von locken
und verlockung
de krampf in de luft
zwischenphasen
der irrtum und die beschleunigung
zwischenphasen
das da und dort
zwischenphasen
du erntest das herz der worte keinapfelklingtso
du siehst was zu erkennen ist
der morgen später wiedererwachen
du und das lockengesicht
ihr lockt euch
das lockenzeugs im gelock der zeit
da brennt was
da brennt was an
der pfarrer spricht sehr leise
die lockenbraut hört zu
sie ist noch niemandes braut
in ihren träumen
aber fehlt sie schon wieder
wenn er ihren namen
in den heißgeliebten nächten
in die gartenzäune
der uhrlosen ritzt
diese angst
sie könnte in der nacht auftauchen
mit gebrochenen flügeln
heissa
diese seite auf der man nun
nichts mehr versteht
sprache versteckt wird
wörter bis zur unkenntlichkeit
nicht zu lesen
sondern zum läuten da sind
so viele zehen hat dein spiegel
wenn du ihn betrachtest
so viele flügel hat die
lockige
die aus ihren haaren
aus ihren haaren
worte macht
du locken locken lockige
du verlockende lockende
das locken verlockt uns zur verlockung
sie sitzt auf einem stern und wartet
auf die entscheidung
sie sitzt auf einem stern und wartet
auf eine idee die sie aufdrehen
die sie sich ausziehen läßt
in die welt
diese merjkwürdig jleeine welt
in der der gipfel sitzt
wie der stossseufzer des reichen
der nicht weiß
wohin mit dem ganzen zaster
die lockige auf einem stern
sie wartet
wartet auf eine entscheidung
das lockengesicht
das lockig in die lockenwelt schaut
verlockend frohlockend lockt
pfeift wie ein vögelchen das weiß
dass es davonfliegen kann wenn es genug gelockt hat
bis zu dieser seite
eine nacht eine stunde ein tag eine strasse in dublin
die lichter sind an (alle) der fluß verschwindet nicht (das tut
er nur an einem einzigen tag)
die muskelmänner retten sich
die schiffe sind noch da (sie haben füsse bekommen)
die soldatenhelme bleiben kopflos
die liebespaare dünken ihre liebe in den fluß
und kommen immer wieder hervor
sitzen auf festen tischen und warten
auf godot
und da kommt er schon
an diesem einzigen tag in dublin
noch vor seiner zeit
kommt er
und fragt
vriesen se i hab des alles fad mist oder? mit müh grüsch in de haarnadl gfunde dreh doch
das tapezierschild drum wachsen fast triks oder? ich verlaß mich ohne das i die geschicht festhalt weiß i eh das i nimmer komm
logo

Der Himmel ist überall

Counter

Meine Schätze


Thomas Pynchon
Gegen den Tag


Elfriede Jelinek
Die Kinder der Toten.


António Lobo Antunes, Maralde Meyer-Minnemann, Maralde Meyer- Minnemann
Geh nicht so schnell in diese dunkle Nacht.


Leo N. Tolstoi, Leo N. Tolstoj, H. Röhl
Anna Karenina


Alexander S. Puschkin, Alexander S. Puskin
Jewgeni Onegin.


Salman Rushdie, Karin Graf
Mitternachtskinder.


Gertrude Stein, Franz E. Walther
Die Welt ist rund


Gabriel García Márquez, Curt Meyer-Clason
Hundert Jahre Einsamkeit.






Michail Bulgakow, Ralf Schröder, Thomas Reschke
Der Meister und Margarita.


Thomas Bernhard
Auslöschung. Ein Zerfall.



Fjodor M. Dostojewski, Hans Ruoff, Richard Hoffmann
Die Brüder Karamasow


Marcel Proust, Luzius Keller, Sibylla Laemmel, Eva Rechel-Mertens
Auf der Suche nach der verlorenen Zeit 1-7



Archiv

April 2008
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
 
 1 
 2 
 3 
 4 
 5 
 6 
 7 
 8 
 9 
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
25
26
27
28
29
30
 
 
 
 
 

Raymond Queneau
Blaue Blume
christine lavant
das summerische tagebuch
Der magische Realismus
der zwirnvogel
Die Bearbeitung des Heizstuhles (Gedichte in verschiedenen Fassungen)
eine frau
Elke erzählt
erinnern
Frühstück im freien
Gregor Samsas Krabbelgedichte
Heinz
Mein kleines Tagebuch
Meine DichterInnen
Strichmännchen
... weitere
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren

kostenloser Counter