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Viel zu viele Nächte
„Durch die schmalen, verstaubten Gänge des Schlosses streift manchmal ein dumpfer Fieberhauch, daß die Fledermäuse erschreckt aufflattern. Sonst stört nichts die tiefe Ruhe.“
Georg Trakl
aus der kraft eines satzes heraus löschst du das licht
wenn ich wüsste wohin du willst
du gehst über einen schon lange nicht mehr
steilen bergkamm
du möchtest die nacht rufen
aber die nacht ist schon da
der letzte rest kaffee in dieser kaffeestube
das motorengeheul
du möchtest es immer so haben
das die zweige sich erinnern
wenn du sie brichst
du vergibst deinen eigenen hoffnungen
deine zukunft erstrahlt in pech
du versammelst deine unruhen
und wirst endlich ruhig
sieht aus als müsstest du jetzt woanders hin
deine ahnungen wären gerne fröhlicher art
wie wäre es wenn du da draußen erwachst
und jemand schließt die türe noch ehe du sie fragen kannst
manchmal ist da ein pfeifendes geräusch
als würde ein kessel brennen
als würde so spät noch irgendwer ausgehen
du sammelst die sterne auf
du sitzt auf einem berg
du versuchst etwas zu betrachten
aber da ist nur die nacht
die sich einhüllt
die sich heute nicht verspätet
du schaust auf die uhr
iwe lange das letzte gespräch hinter dir liegt
du weißt es nicht
du trägst ihr haar im kopf
ihre augen sehen in deinen schädel
sie übernimmt sich
das muss aufhören
Georg Trakl
aus der kraft eines satzes heraus löschst du das licht
wenn ich wüsste wohin du willst
du gehst über einen schon lange nicht mehr
steilen bergkamm
du möchtest die nacht rufen
aber die nacht ist schon da
der letzte rest kaffee in dieser kaffeestube
das motorengeheul
du möchtest es immer so haben
das die zweige sich erinnern
wenn du sie brichst
du vergibst deinen eigenen hoffnungen
deine zukunft erstrahlt in pech
du versammelst deine unruhen
und wirst endlich ruhig
sieht aus als müsstest du jetzt woanders hin
deine ahnungen wären gerne fröhlicher art
wie wäre es wenn du da draußen erwachst
und jemand schließt die türe noch ehe du sie fragen kannst
manchmal ist da ein pfeifendes geräusch
als würde ein kessel brennen
als würde so spät noch irgendwer ausgehen
du sammelst die sterne auf
du sitzt auf einem berg
du versuchst etwas zu betrachten
aber da ist nur die nacht
die sich einhüllt
die sich heute nicht verspätet
du schaust auf die uhr
iwe lange das letzte gespräch hinter dir liegt
du weißt es nicht
du trägst ihr haar im kopf
ihre augen sehen in deinen schädel
sie übernimmt sich
das muss aufhören
Sturznest - Mo, 21. Jul, 22:01



















