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Ich schreibe ein Gedicht für Anne Sexton
immer war aschenputtel zu jung
dabei hatte sie einen appetit
sie liebte das wort vorfahre
sie fuhr so gerne vor
zumal in der nacht
wenn sie die kastanien von den ameisen trennte
sie dachte für eine sekunde zu lang
ich geh jetzt zum hof und frage den prinzen
ob er lachen kann
übers strahlende meer glitt sie ins bodenlose
was ist dichtung fragte sie
ihr haar spannte sich aus
es wurde zurückgekämmt
die türen waren verschlossen
und aschenputtel dachte
wenn ich es schaffe bis zum prinzen zu gelangen
werde ich ihn fragen ob er lachen kann
leise war der gang der wachleute
sie hatten giftige patronen in ihren mündern
sie schossen auf alles was scharf war
und aschenputtel war scharf
als man auf sie schoss
war sie gerade siebzehn geworden
sie trennte ameisen von kastanien
in ihrem blick stand alles geschrieben
und trotzdem klopften die augen des prinzen
in ihrer umarmung von der sie nachts träumte
küsse eines feindlichen körpers
sie wollte einen schritt nach hinten gehen
sie stellte sich vor
sie selbst käme durch die türe hinein
und blies ein gedicht von anne sexton ins zimmer
ein pfeifchen; eine leise trommel
ein wort
komm setz dich hin und schreib es auf
anne sexton wartet
die augen gestrichen
die metaphern glänzen wie auf dem grill
es ist irgendeine feier
aber aschenputtel sitzt zuhause
die ameisen kämpfen um jede kastanie
aber sie wird obsiegen
sie braucht die ameisen doch nur anlächeln
ein zaghaftes licht
eine grimasse
banknoten in den falschen gegenden
der ruf der augen
die worte übers meer
wie sie abgleiten
so leise
so zart
da stand sie vor dem hof
jeden morgen kehrt ihn jemand
und der prinz
er lauscht diesen worten
er setzt sich ans fenster und
fällt in das sehen hinein
das war gestern
da standen die türen noch auf
heute klingt alles nach
den nächten
die hinabgleiten
bis an die spitze eines berges
und wirklich
sie kommt nicht mehr zurück
dabei hatte sie einen appetit
sie liebte das wort vorfahre
sie fuhr so gerne vor
zumal in der nacht
wenn sie die kastanien von den ameisen trennte
sie dachte für eine sekunde zu lang
ich geh jetzt zum hof und frage den prinzen
ob er lachen kann
übers strahlende meer glitt sie ins bodenlose
was ist dichtung fragte sie
ihr haar spannte sich aus
es wurde zurückgekämmt
die türen waren verschlossen
und aschenputtel dachte
wenn ich es schaffe bis zum prinzen zu gelangen
werde ich ihn fragen ob er lachen kann
leise war der gang der wachleute
sie hatten giftige patronen in ihren mündern
sie schossen auf alles was scharf war
und aschenputtel war scharf
als man auf sie schoss
war sie gerade siebzehn geworden
sie trennte ameisen von kastanien
in ihrem blick stand alles geschrieben
und trotzdem klopften die augen des prinzen
in ihrer umarmung von der sie nachts träumte
küsse eines feindlichen körpers
sie wollte einen schritt nach hinten gehen
sie stellte sich vor
sie selbst käme durch die türe hinein
und blies ein gedicht von anne sexton ins zimmer
ein pfeifchen; eine leise trommel
ein wort
komm setz dich hin und schreib es auf
anne sexton wartet
die augen gestrichen
die metaphern glänzen wie auf dem grill
es ist irgendeine feier
aber aschenputtel sitzt zuhause
die ameisen kämpfen um jede kastanie
aber sie wird obsiegen
sie braucht die ameisen doch nur anlächeln
ein zaghaftes licht
eine grimasse
banknoten in den falschen gegenden
der ruf der augen
die worte übers meer
wie sie abgleiten
so leise
so zart
da stand sie vor dem hof
jeden morgen kehrt ihn jemand
und der prinz
er lauscht diesen worten
er setzt sich ans fenster und
fällt in das sehen hinein
das war gestern
da standen die türen noch auf
heute klingt alles nach
den nächten
die hinabgleiten
bis an die spitze eines berges
und wirklich
sie kommt nicht mehr zurück
Sturznest - Mo, 2. Nov, 18:43





























