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Eine Lügengeschichte
es war am siebten märz neunzehnhundertachtzig, als ich in ein zugabteil einstieg in dem der dichter thomas bernhard ein buch las. natürlich wollte ich ihn nicht sofort auf das buch ansprechen, ich wollte ihn auch nicht darauf ansprechen dass er thomas bernhard sei, er selber wusste es doch viel besser als ich, er selber musste ja wissen, dass er thomas bernhard ist.
ich setzte mich ans fenster und saß ihn so gegenüber. er las immer noch in seinem buch und ich konnte immer noch nicht erkennen welches buch er las, denn das buch war weiß.
ich schaute nach draußen, gewahrte hölzblöcke über holzblöcke gestapelt von jungen bauern die, man konnte es gut erkennen, irgend ein harmloses lied pfiffen.
ich murmelte etwas, ich weiß nicht mehr was, jedenfalls dachte ich, er würde aufsehen, würde mich ansehen, würde mich vielleicht etwas fragen, aber er, er las weiter im buch und tat so, als würde er mich nicht kennen.
ich setzte mich ans fenster und saß ihn so gegenüber. er las immer noch in seinem buch und ich konnte immer noch nicht erkennen welches buch er las, denn das buch war weiß.
ich schaute nach draußen, gewahrte hölzblöcke über holzblöcke gestapelt von jungen bauern die, man konnte es gut erkennen, irgend ein harmloses lied pfiffen.
ich murmelte etwas, ich weiß nicht mehr was, jedenfalls dachte ich, er würde aufsehen, würde mich ansehen, würde mich vielleicht etwas fragen, aber er, er las weiter im buch und tat so, als würde er mich nicht kennen.
Sturznest - Mi, 14. Mrz, 14:56




















wunderbar
lg
sam