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ein Gedicht für Walter Benjamin
(die stimmen die niemand kennt; retten sich in die boote: das was man noch hat zieht man an; fängt die seile; die lebensretter bewegen sich schrittweise weiter (da ist ein krallen; ein fallen; da ist ein niederschmettern; der heilige regen; der morgen danach; das ist mehr als nur geschichte; das ist reibung mit der fläche; mit der außen und innenfläche( es zermürbt dich wenn du bemerkst wie schnell es geht dass man flüchtet; die augen nach vorne stößt; bis zum nächsten pfad der das überleben sichert( es geht immer nur um den moment; um sekunden; schneller zu sein; die augen wach zu halten obwohl sie das nicht wahrhaben wollen (da geht etwas verloren das viel schwerer wiegt als vergessen; das hat keine farbe; nur beklemmung; das sind fassaden; da ist die türe; die türe ist verschlossen; da gibt es sprünge; die zerfetzen die haut (da sind die sperren; da geht’s nicht mehr weiter; da brechen die gedanken ein; da sind die türen verschlossen; du prellst die angst; du verschweigst den irrtum; da ist der staub der über das land fällt; (das tut nicht weh; da ist kein raum da ist nur ein ort; der ort ist reich; reich an toten; die wachen wie sterne über das ja )
Sturznest - Fr, 16. Mrz, 10:51

























