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    <title>Ich trockne meine Zeilen ab : Rubrik:tagebucheintrag</title>
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    <description></description>
    <dc:publisher>Sturznest</dc:publisher>
    <dc:creator>Sturznest</dc:creator>
    <dc:date>2008-10-10T14:38:16Z</dc:date>
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    <title>Ich trockne meine Zeilen ab</title>
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  <item rdf:about="http://sturznest.twoday.net/stories/3736637/">
    <title>tagebucheintrag</title>
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    <description>&lt;i&gt;(irgendein tag)&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wäre gerne zuhause geblieben&lt;br /&gt;
bin auch zuhause geblieben&lt;br /&gt;
aber nicht gerne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich suche das weite&lt;br /&gt;
die entfernung ist mir nichts wert&lt;br /&gt;
ich werde noch ziemlich viel&lt;br /&gt;
nachdenken müssen&lt;br /&gt;
oder eben auch nicht&lt;br /&gt;
alles gerät zwischen den zeilen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
gibt es eine dichtung die dich&lt;br /&gt;
berührt&lt;br /&gt;
ja die gibt es&lt;br /&gt;
die lese ich morgens&lt;br /&gt;
bevor ich anfange zu gähnen&lt;br /&gt;
die berührt mich&lt;br /&gt;
die wirft mich wieder zurück&lt;br /&gt;
und ich liebe es ein zurückgeworfener zu sein&lt;br /&gt;
selbst wenn das nur teil einer sehr geringen&lt;br /&gt;
wahrheit ist&lt;br /&gt;
so ist es doch ein teil&lt;br /&gt;
und es läßt sich nicht ermessen was&lt;br /&gt;
wichtiger ist&lt;br /&gt;
an das was man den ganzen tag glaubt&lt;br /&gt;
oder an das was einem auch zur verfügung steht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
worte&lt;br /&gt;
so unterschiedlich&lt;br /&gt;
wie kreidezeichnungen&lt;br /&gt;
es sind&lt;br /&gt;
oftmal dieselben&lt;br /&gt;
weil man nur die benutzen kann&lt;br /&gt;
denen man vertraut&lt;br /&gt;
die man erkennt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn ich anfange von ihr zu reden&lt;br /&gt;
so ist es für mich immer noch so&lt;br /&gt;
als würde ich neben ihr sitzen und  ich ahne&lt;br /&gt;
dass es nicht mehr weitergehen wird&lt;br /&gt;
das läßt sich leicht sagen&lt;br /&gt;
nach all dem ungewissen&lt;br /&gt;
nach all den klängen die man so hörte&lt;br /&gt;
aus einem selbst wie aus den anderen mündern&lt;br /&gt;
klingt das was man einmal sagte seltsam&lt;br /&gt;
wenn man es nicht mehr klingen lassen kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
was das vergessen so schwierig macht&lt;br /&gt;
ist dass man nicht ganz aus einem &lt;br /&gt;
leben verschwinden kann&lt;br /&gt;
man spürt die haut des anderen noch&lt;br /&gt;
nach jahren&lt;br /&gt;
die rätsel um all das&lt;br /&gt;
diese nähe die bereits vor den bahnsteigen begann&lt;br /&gt;
dieses sprechen&lt;br /&gt;
das aussprechen&lt;br /&gt;
das verlangen viel mehr als nur das zu sehen&lt;br /&gt;
was man an worten hat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und das meer setzt sich ans ufer und wartet&lt;br /&gt;
auf die sinflut&lt;br /&gt;
und die idee springt von kopf zu kopf&lt;br /&gt;
von irrtum zu irrtum&lt;br /&gt;
aber am ende sagt auch dieses gedicht das weit mehr&lt;br /&gt;
übrig blieb als ihr schweigen&lt;br /&gt;
es ist ein trost zu sagen&lt;br /&gt;
ich komme immer wieder zu dir zurück&lt;br /&gt;
in deinen texten&lt;br /&gt;
erscheint immer ein licht&lt;br /&gt;
und dazwischen sitze ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die schienen werden abgetragen&lt;br /&gt;
die züge seilen sich ab&lt;br /&gt;
für sie ist das dasein zu einem&lt;br /&gt;
gefängnis geworden</description>
    <dc:creator>Sturznest</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://sturznest.twoday.net/topics/tagebucheintrag&quot;&gt;tagebucheintrag&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Sturznest</dc:rights>
    <dc:date>2007-05-16T16:20:00Z</dc:date>
  </item>


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   <title>find</title>
   <description>Search this site:</description>
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